Autoritäre Praktiken weltweit – Gefahren für die Menschenrechte und Gegenwehr
Ob die Einschränkung zivilgesellschaftlicher Freiheiten, die Kriminalisierung von Minderheiten oder die Unterdrückung kritischer Stimmen, autoritäre Praktiken sind längst keine lokalen Phänomene mehr, sondern eine globale Bedrohung – auch in Europa. Von Anti-NGO-Gesetzen über Repressionen gegen Frauen, LGBTIQ+-Personen und Migrant*innen bis hin zu staatlicher Überwachung und Desinformationskampagnen: Die Muster ähneln sich weltweit, während die Auswirkungen vor Ort oft unterschiedlich ausfallen.
Anlässlich der Jahresversammlung der deutschen Sektion von Amnesty International, die dieses Jahr am Pfingstwochenende in München stattfindet, diskutieren internationale Expert*innen über Strategien des Widerstands, um ein weiteres Abrutschen in eine dystopische Zukunft zu verhindern.
Es diskutieren:
• Hannah Osei, Direktorin von Amnesty International Ghana
• Lucie Laštíková, Direktorin von Amnesty International Tschechien
• Isa Sanusi, Direktor von Amnesty International Nigeria
• Moderation: Ann-Marlen Hoolt, Süddeutsche Zeitung
Die Diskussion findet auf Englisch statt. Es wird eine Simultandolmetschung angeboten.