Europe and Art – Das Projekt im 2. Jahr – Fortsetzung in digitaler Form

Europe and Art – Das Projekt im 2. Jahr – Fortsetzung in digitaler Form

Kurzbeschreibung des Projekts:
Bei dem zweijährigen Projekt ‚Europe and Art‘ arbeiten Schülergruppen aus den weiterführenden Schulen: Städtische Fachoberschule für Gestaltung München, Escola d’Art i Superior de Disseny Alcoi, Lycée général et technologique des Arènes Toulouse mit dem Schwerpunkt Kunst und Ge-staltung während einwöchigen Aufenthalten in Alcoi, Toulouse und München in Kunstworkshops zusammen in binationalen Teams und organisieren gemeinsam Ausstellungen am Ende des Aufent-halts.
(Link mit Fotos zu den Kunstworkshops: https://twinspace.etwinning.net/89701/pages/page/960282/)
(Link mit Fotos zu den Ausstellungen: https://twinspace.etwinning.net/89701/pages/page/960280)

Eine Woche vor dem geplanten Besuch der französischen Partner in München im März 2020, machte uns das Coronavirus einen Strich durch die Rechnung. Die Enttäuschung war groß, da unser langersehntes Wiedersehen auf unbestimmte Zeit verschoben werden musste.

In kleinen digitalen Projekten im Fremdsprachen-, Gestaltungs- und Medienunterricht, versuchten wir die Zeit sinnvoll zu überbrücken. Außerdem wollten wir unbedingt weiterhin in regem Austausch bleiben und uns gegenseitig Mut machen, diese schwierige Zeit gemeinsam zu überstehen. Durch unsere gemeinsame Homepage auf der Internetplattform eTwinning war dies gut umsetzbar.

So verfassten die Schüler*innen in München und Toulouse kurze Texte zu der aktuellen Situation, in denen sie beschrieben, wie sie die Zeit während des Lockdowns verbrachten und was sie als positiv bzw. negativ empfanden. Außerdem fertigten sie dazu passende Skizzen und Zeichnungen in Form eines Stilllebens an.

Des Weiteren beschrieben die Münchner Schüler*innen sowohl ihre Lieblingsorte, also auch ihre Bildungseinrichtung, die Städtische Fachoberschule für Gestaltung, anhand von Fotos und kurzen Texten auf Spanisch und Französisch, damit die Jugendlichen aus Toulouse und Alcoi zumindest einen digitalen Eindruck der Schule, Stadt und Umgebung bekommen und die Vorfreude auf den hoffentlich im nächsten Jahr stattfindenden Besuch gesteigert wird.

Im Gestaltungsunterricht stellten die Franzosen einen kulturellen Vergleich an zwischen München und Toulouse im Hinblick auf Symbole, Wahrzeichen, Architektur sowie Alltagsgegenstände. Dabei stellten sie sich die Frage, um welche Bereiche und Wirklichkeiten es sich dabei handelt und ob es sich bei den gewählten Motiven um Stereotypen oder um allgemeines Kulturgut handelt.

Im Medienunterricht an der Fachoberschule für Gestaltung recherchierten und beschrieben die Schüler*innen im ersten Schritt wie sie ihre Heimatstadt München als Individuum erleben und nutzen, wie Münchner*innen generell Zugänge zu ihrer Stadt finden, und wie Tourist*innen in München die Stadt erkunden, welche Sehenswürdigkeiten im Vordergrund stehen.
In einem zweiten Rechercheschritt verfassten die Schüler*innen einen Reisebericht eines fiktiven 48-stündigen Aufenthalts in Toulouse, den sie mit im Internet gefundenen Bildern ergänzten. Dabei beschrieben sie die erkundeten Stadtteile, Museen, Ausstellungen, Restaurants, Bars und Clubs und erklärten, was diesen „Kurzbesuch“ einzigartig machte. Ausgehend von dieser Materialsammlung begannen sie mit dem eigentlichen Entwurfsprozess für die Plakate, die die jeweilige Stadt bewerben und ihre Eigenarten durch vorher recherchierte ortsspezifische Tätigkeiten darstellen sollen.

Unser Fazit für 2020:
Ein interkultureller Austausch kann durchaus auch digital funktionieren und anhand kleiner Projekte auf unterschiedliche Weise in den Schulalltag integriert werden. Allerdings kann es die reale Begegnung einfach nicht ersetzen. So fiebern wir schon unserer nächsten wirklichen Begegnung und weiteren gemeinsamen kreativen Projekten entgegen.

Datum

20. - 31. Mai 2021
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