Deutsche Identitäten in Mitteleuropa – Böhmen

Seit dem 13. Jahrhundert leben Deutsche in den böhmischen Ländern, der heutigen Tschechischen Republik. Sie besiedelten vor allem die Grenzregionen, wohnten aber auch in zentralen Städten mit einer mehrheitlich tschechischen Bevölkerung. Ihre Muttersprache war Deutsch, doch was sind die weiteren identitätsstiftenden Merkmale? Wann spricht man von Deutschböhmen und Deutschmähren, also deutschsprachigen Bewohnern der beiden historischen Teile der böhmischen Länder, und wann von Sudetendeutschen, einem Begriff, der auf die Bezeichnung der Grenzgebiete zurückgeht? Wie hat sich die Situation der Deutschen in und aus Tschechien nach der Vertreibung 1945-1946 geändert – und wie versteht sich die deutsche Minderheit in Tschechien heute?

Eine Podiumsdiskussion mit
– Dr. René Küpper (Collegium Carolinum)
– Petra Laurin (Verband der Deutschen in den Regionen Reichenberg und Lausitz-Nordböhmen)
– Dr. Raimund Paleczek (Sudetendeutsches Institut)
Moderation: Dr. Zuzana Jürgens (Adalbert Stifter Verein)
Veranstalter: Adalbert Stifter Verein, Münchner Volkshochschule, Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas und Collegium Carolinum

Datum

05. Mai 2022
Abgelaufene Events

Uhrzeit

19:00

Veranstaltungsort

Adalbert-Stifter-Saal
Sudetendeutsches Haus, Hochstraße 8, 81669 München
Münchner Volkshochschule

Veranstalter

Münchner Volkshochschule
Phone
089 / 480060
E-Mail
info@mvhs.de
Website
http://www.mvhs.de

Zusätzliche Veranstalter

Adalbert Stifter Verein
Adalbert Stifter Verein
Collegium Carolinum
Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas
Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas
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